Let’s go: Wandern für Bonus-Punkte

Das zer­ti­fizierte „Gesund­heitswan­dern“ ist ein Kurs des Deutschen Wan­derver­ban­des (DWV) im Rah­men seiner Bewe­gungsini­tia­tive „Let’s go – jeder Schritt hält fit“. Jetzt hat das Insti­tut  für Leis­tungs­di­ag­nos­tik und Gesund­heits­förderung (ILUG) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg eine Studie zur Wirk­samkeit des Gesund­heitswan­derns vorgelegt. „Deren Ergeb­nis zeigt nicht nur pos­i­tive Wirkung auf kör­per­liche Leis­tungs­fähigkeit und Fit­ness, son­dern gle­icher­maßen auf die Vital­ität sagt Prof. Dr. Kuno Hot­ten­rott vom ILUG. „Das Wan­dern – mäßig und regelmäßig betrieben – bezieht viele Muskel­par­tien ein. Es ist somit eine gute Möglichkeit der Gesund­heitsvor­sorge bis ins hohe Alter“, so Hottenrott.

Walk­ing, Nordic-Walking und Joggen wer­den in den Bonus-Programmen der meis­ten Krankenkassen belohnt. Der DWV möchte, dass das zer­ti­fizierte Gesund­heitswan­dern eben­falls von der Geset­zlichen Kranken­ver­sicherung als Präven­tion­s­maß­nahme gemäß der Para­graphen 20 und 20a des Sozialge­set­zbuches anerkannt wird. Um dies zu erre­ichen, musste das Gesund­heitswan­dern erst ein­mal durch eine Wirk­samkeitsstudie evaluiert  und beglei­t­end doku­men­tiert werden.

tourenreich – Architektur– und Kunstreisen Mitteldeutschland

touren­re­ich Architek­tur– und Kun­streisen Mit­teldeutsch­land führt Sie durch das Land alter und neuer Geschichte, klas­sis­cher und avan­gardis­tis­cher Architek­tur, reicher Kunst– und Kul­turschätze. Mit­teldeutsch­land, das ist die Region der Bun­deslän­der Sachsen-Anhalt, Thürin­gen und Sach­sen mit ihren unzäh­li­gen sehenswerten und über­raschen­den Orten, Orten, an denen wir zu Hause sind und die wir Ihnen gern näher brin­gen wollen.

touren­re­ich Architek­tur– und Kun­streisen Mit­teldeutsch­land ist eine Incoming-Agentur. Sie organ­isiert Architek­tur– und Kun­streisen, 
Individual-, Stu­dien– und Grup­pen­reisen in und aus Mit­teldeutsch­land für ein architek­tur­in­ter­essiertes Pub­likum, Architek­ten, Inge­nieure, Stu­den­ten der Architek­tur, des Bauwe­sens, der Kunst und des Designs.

touren­re­ich Architek­tur– und Kun­streisen Mit­teldeutsch­land nimmt nur Fach­leute, Architek­ten, Kun­sthis­toriker und Bauhausspezial­is­ten für die geplanten Führun­gen unter Ver­trag. Dabei steht uns die Architek­tenkam­mer Sachsen-Anhalt fach­lich bera­tend zur Seite.

Das Pro­gram­mange­bot von touren­re­ich ist vari­abel. Es kann nach indi­vidu­ellen Wün­schen und Inter­essen umgestal­tet, erweit­ert oder spezial­isiert werden.

Nur bei touren­re­ich finden Sie eine fachkom­pe­tente Begleitung vom Anfang bis zum Ende der Reise, die Sie als Weit­er­bil­dung, als Exkur­sion oder als pri­vate Bil­dungsreise pla­nen können.

www.tourenreich.de

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Hörfreude für jedermann

Mod­erne Hör­freude, die sich jed­er­mann leis­ten kann

Ker­stin Michel­mann, Inhab­erin der Marke HÖRFREUDE® – opti­mal hören für jed­er­mann“ nimmt ihren Slo­gan sehr ernst und hat inten­siv an einem Konzept gear­beitet, das „opti­mal hören“ auch wirk­lich für „jed­er­mann“ möglich macht. Hör­Mi­etKauf® heißt die Lösung. Die HÖRFREUDE®-Filialen in Magde­burg, Dessau, Osch­er­sleben und Staß­furt sind die einzi­gen deutsch­landweit, wo sich die Kun­den ihr Hörg­erät auch mieten kön­nen. Die Gebühr beträgt  ab 14,95 Euro im Monat, inklu­sive Bat­te­rien für ein Jahr. Selbst wenn das Hörg­erät später zur Reparatur sollte, muss nichts dazu gezahlt wer­den. Nach einer Laufzeit von drei Jahren prof­i­tieren die Kun­den sogar noch ein­mal. Sie kön­nen ihre alten Hörg­eräte umtauschen und neue wählen, die in der tech­nis­chen Entwick­lung noch fort­geschrit­tener sind. Natür­lich kön­nen die Kun­den auch ihr Hörg­erät behal­ten. Sie zahlen dann nur noch einen Euro monatlich und prof­i­tieren weiter von den gewohn­ten Dienstleistungen.

Organe nehmen – Organe spenden?

Jeder Erwach­sene in Deutsch­land wird kün­ftig regelmäßig von seiner Krankenkasse per Brief aufge­fordert, seinen Willen für oder gegen die Spende seiner Organe nach dem Tod zu bekun­den. Ziel: Die Men­schen sollen öfter mit dem Thema Organspende kon­fron­tiert und zum Nach­denken darüber angeregt wer­den. Dass sich da viele die bange Frage stellen „Wann bin ich wirk­lich tot?“, sei ver­ständlich und vol­lkom­men legitim, sagt Prof. Dr. Raimund Firsching, Direk­tor der Uni­ver­sität­sklinik für Neu­rochirurgie in Magdeburg.

 

„Organspende ret­tet Leben“ – trotz zahlre­icher solcher Appelle hält sich die Mehrheit der Men­schen zurück. Hängt das mit der Urangst vor dem Tod zusammen?

Raimund Firsching: Die Angst, dass man für tot erk­lärt wird, obwohl man noch lebt; die Angst, dass man lebendig begraben wird, gehören zu den ältesten Äng­sten der Men­schheit. Darum darf die schwer wiegende Sorge, es könne der Arzt eine falsche Diag­nose stellen, nicht bagatel­lisiert wer­den. Jeder weiß ja: Irren ist men­schlich. Weit­er­lesen

Eine gesunde Einstellung zur eigenen Figur erhöht das Wohlbefinden

In der zweiten Leben­shälfte wird der Wohlfühl– und Genuss­fak­tor höher bew­ertet, als in jün­geren Jahren. Das bet­rifft auch eines unserer Lieblings­the­men: Mit genussvollem Essen gön­nen wir unserer Seele etwas Gutes. Doch meis­tens kol­li­diert das mit unserer Vorstel­lung von der Traumfigur.

Was tun? „Die kalo­rien­ar­men Alter­na­tiven wählen und sich mehr bewe­gen“, sagt Prof. Dr. Sabine West­phal vom Insti­tut für Klin­is­che Chemie und Patho­bio­chemie am Uni­ver­sität­sklinikum Magde­burg. Am Ende des Tages, so Dr. West­phal, müsse die Energiebi­lanz stim­men. Weit­er­lesen

Sprachstörungen im Immunsystem verursachen Entzündungen

Die Medi­ziner und Wis­senschaftler eines Son­der­forschungs­bere­iches  der Medi­zinis­chen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magde­burg wollen gemein­sam eine Sprache  ver­ste­hen: die der Zell-Zell-Kommunikation im Immun­sys­tem. Seit zwei Jahren forschen sie in dem inter­diszi­plinären Forschungsver­bund „Moleku­lare Organ­i­sa­tion der zel­lulären Kom­mu­nika­tion im Immun­sys­tem“, warum Störun­gen der immu­nol­o­gis­chen Sprache schwere Fol­gekrankheiten wie chro­nis­che Entzün­dun­gen nach sich ziehen können.

 

In der Bevölkerung ist es kaum bekannt, dass unsere Volk­skrankheiten auf Entzün­dun­gen zurück zu führen sind“, sagt der Immunologe Burkart Schraven, Sprecher des Son­der­forschungs­bere­iches. Unter Volk­skrankheiten ver­ste­hen er und seine Kol­le­gen Bluthochdruck, Dia­betes, Magen-, Darm– und Nieren­lei­den, Herz­in­farkt, Schlaganfall …

Isst der Men­sch zu viele fet­thaltige Speisen oder raucht er, dann ini­ti­ieren diese Risiko­fak­toren eine Entzün­dung in den Gefäßen, die zu einer Anhäu­fung von weit­erem Fett, von weit­eren weißen Blutkör­perchen führt. Und zu einer langsamen Veren­gung des Gefäßvol­u­mens“, erk­lärt der Herzspezial­ist Rüdi­ger Braun-Dullaeus. Er benennt die Ath­er­o­sklerose als häu­fige Ursache für Herz­in­farkt und Schlaganfall.

 

Eine grundle­gende Frage ist noch nicht wis­senschaftlich umfassend beant­wortet: Warum heilt bei dem einen Patien­ten die Entzün­dung aus, und warum führt sie bei dem anderen zum Organ­ver­sagen? In eini­gen Fällen kann eine fort­laufende Entzün­dung sogar zu Kreb­serkrankun­gen führen. Weit­er­lesen

Auf Genusstour durch Sachsen-Anhalt

Argenta wün­scht süße Ostern

Gau­men­genüsse auf der “Straße der Bun­deslän­der” hat die Inter­na­tionale Grüne Woche (IMG) in Berlin zu bieten – noch bis zum 29. Jan­uar. Das Schlem­mer­land Sachsen-Anhalt ist in Halle 23b zu finden.

 

In diesem Jahr geht es im wahren Wortsinne um die Wurst. Sieben Aussteller präsen­tieren geschmack­liche Vielfalt aus Sachsen-Anhalt. Darunter der Klas­siker: das Hal­ber­städter Würstchen. Aber auch die Harzer Zwerge und die Harzer Dicken von der Keu­necke Feinkost GmbH sind in aller Munde. Der Exot ist die Kür­bis­bratwurst. Topp-Produkt des Jahres 2012 sind die Alt­märker Wiener Würstchen. Und bei der Harzer Blasen­wurst nacht tra­di­tioneller Rezep­tur und im Kun­st­stoff­saitling kom­men manch einem Erin­nerun­gen an frühere (DDR)Zeiten.

 

Alles Käse? Richtig. Käse darf auf der Schlemmer-Tour durch Sachsen-Anhalt natür­lich nicht fehlen. Zum Beispiel die Spezial­itäten von “Börde Käse” aus Vahldorf. Die lassen sich jedes Jahr etwas Neues ein­fallen und Testen ihr Pro­dukt auf der IMG. Ken­ner lassen sich dort gern den zarten Schmelz auf der Zunge zerge­hen. 2012 ist ein Räucher­but­terkäse mit Orangen-Scheiben oder Madeira-Pflaume die Attraktion.

 

Den Schlusspunkt nach all dem Herzhaften set­zen dann die süßen Leck­ereien. Da lacht das Herz. Zum Beispiel bei den Neuheiten im  Kathi–Sor­ti­ment: Erd­beer Sahne Herz, Schoko Sahne Herz, Aprikosen Sahne Herz.

 

Die Argenta-Schokoladenmanufaktur schenkt ihre ganze Aufmerk­samkeit  den kindlichen Begehrlichkeiten und hat einen Riegel mit Knis­ter­brause kreiert. Für die Oster­sai­son steht schon die Hasen-Villa mit Häschen aus Vollmilch­schoko­lade bereit.
Neu aus der Keks­fab­rik Wikana kom­men ein Bio-Fairtrade Kakaokeks mit Schokotropfen und ein Karamellgebäck.

 

Zur Ver­dau­ung dann ein Loburger Kräuter gefäl­lig? Oder ein “Dop­pel­ter Otto” von Abt­shof? Wer es edel mag, findet unter den Saale-Unstrut-Weinen gute Tropfen. Kräftiger ist das Bier aus Gom­mern.

 

Wer die Wahl hat, hat die … Hal­ten Sie durch. Nichts aus­lassen! Die näch­ste IGW ist erst in einem Jahr. Ein Trost: Sie müssen nicht so lange ent­behren, was Ihnen in Berlin so gut gemu­ndet hat. Bald schon wer­den alle kuli­nar­ischen Neuheiten über­all im Län­dle zu haben sein.

Guten Appetit und wohl bekomm’s!

Jeder neue Mensch ist ein Geschenk

Pro­fes­sor Dr. med. Ger­hard Jorch ist seit 1998 Leiter der Uni­ver­sität­skinderklinik Magde­burg. Hier besucht ihn ger­ade der vier­jährige Thilo in seiner Sprechstunde.

Hier sehen Sie den Ide­al­fall“, der Kinder­arzt Dr. Ger­hard Jorch (60) zeigt die Abbil­dung eines 1000 Jahre alten elfen­bein­er­nen Bibeldeck­els. Das Jesuskind liegt – wie es sich nach heuti­gen medi­zinis­chen Erken­nt­nis­sen gehört – auf dem Rücken. Die Mut­ter Maria scheint entspannt, hat nur Augen für ihr Neuge­borenes. Sie wird von ihren Ver­wandten umsorgt …

Im Mit­telpunkt des (Berufs)Lebens von Pro­fes­sor Jorch steht das „gesunde Baby“. Der Direk­tor der Uni­ver­sität­skinderklinik an der Otto-von-Guericke-Universität Magde­burg ist selbst Vater von neun Kindern. Er betra­chtet den „neuen Men­schen“, der auf die Welt kommt, als ein Geschenk. „Darum sollte unsere Gesellschaft jedes Neuge­borene noch aus­drück­licher willkom­men heißen. Und das müsste schon mit der höheren Wertschätzung einer schwan­geren Frau begin­nen“, ist seine Mei­n­ung. Weit­er­lesen

Mit Liebe von Hand gemacht – Salzwedeler Baumkuchen

Baumkuchen am Stamm

Orig­i­nal Salzwedeler Baumkuchen

Zu meinen Kind­heit­serin­nerun­gen gehören die Päckchen, die meine Oma zur Wei­h­nacht­szeit „nach drüben“ schickte – mit Liebe gepackt für Ver­wandtschaft und Fre­undin­nen. Denen bere­it­ete der Baumkuchen ein wahrhaft himm­lis­ches Vergnü­gen. Meine Oma hatte die so genan­nte “Bück­ware”  Dank ihrer guten Beziehun­gen zum Großhan­del „unter dem Laden­tisch“ her­vor geza­ubert. Im Westen bekam man solche Leck­erei wohl  nicht. Die Päckchen meiner Oma aus dem Osten jeden­falls waren sehn­lichst erwartet. Ein­mal passierte es, dass  ein Baumkuchen nicht bei seinem Adres­saten ankam. Die Aus­fuhr von Lebens­mit­teln aus der DDR war verboten …

Wir Kinder zu Hause wussten natür­lich auch, in welcher Dose bei „Omi“ der Baumkuchen ver­lässlich zu finden war.

 

Mit Liebe von Hand gemacht“ – damit wer­ben die Salzwedeler Baumkuchen­be­triebe Bosse GmbH. Mit Tra­di­tion also. Auch mit Liebe gepackt sind die vie­len hüb­sch anzuse­hen­den Schachteln, in denen die Baumkuchen dieser Tage auf Reisen in die ganze Welt gehen. Oder sie glitzern in Folie ver­packt nicht mehr unter, son­dern lange lange schon auf den Laden­tis­chen in den „Ihr Landbäcker“-Filialen, derzeit auch in den Wei­h­nachts­mark­t­bu­den der Land­bäck­erei Bosse.

 

Und wenn hier schon von glitzern die Rede ist: Der Orig­i­nal Salzwedeler Baumkuchen mit Fon­dant wurde jüngst mit einer Goldmedaille aus­geze­ich­net – im drit­ten Jahr in Folge. Das Testzen­trum Lebens­mit­tel der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) prämierte Geschmack, Geruch, Ausse­hen und Kon­sis­tenz erneut mit dem höch­st­möglichen Prädikat.

 

Die Fre­undin­nen meiner Oma sitzen längst auf ihren Engel­wölkchen – und meine Oma hat sich  mit ihren 98 nun wieder zu ihnen gesellt. Ob die Ver­trieb­swege der Baumkuchen­be­triebe Bosse bis dort droben reichen? Ich hoffe es. Es wäre jam­mer­schade, wenn sie ger­ade jetzt, wo sie doch alle im Him­mel sind, auf ihr himm­lis­ches Vergnü­gen verzichten müssten.

Ab in den Wald

Winterwald

Foto: Peter Ibe

Ein Spazier­gang im Wald hat die Wirkung von Blut­druck senk­enden Medika­menten. Sicher brauchen Sie gar nicht die wis­senschaftliche Bestä­ti­gung dafür, dass der Aufen­thalt in der Natur beruhi­gend und erhol­sam wirkt. Das haben Sie schon selbst her­aus gefun­den. Und? Wie oft ver­schreiben Sie sich diese Ther­a­pie? Dabei ist sie ger­ade jetzt in der Adventszeit zu empfehlen. Schon 15 Minuten reichen erwiesener Maßen aus, dann sinkt die Konzen­tra­tion des Stresshormons Kor­ti­sol. Wälder sollen einen ganz beson­ders pos­i­tiven Ein­fluss auf das psy­chis­che Wohlbefinden haben. Na dann: Ab in den Wald, in die kosten­lose Wellness-Oase.

In den näch­sten Wochen allerd­ings kön­nte es auch im Wald zu erhöhter Puls­fre­quenz kom­men. Der Wei­h­nachts­mann und seine Gehil­fen ziehen sich genau wie Sie für kurze Erhol­ungspausen in den Wald zurück. Gut möglich, dass Sie ihnen dort begegnen.